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Artikel Tagged ‘Denkmal Immobilien’

In Dresdner Baudenkmäler investieren

31. Juli 2014 bm_admin Keine Kommentare

04Denkmal Immobilien strahlen einen ganz besonderen Charme aus. Sie sind meistens alt, haben eine ganz besondere Geschichte zu erzählen und sind daher einzigartig. Sie eignen sich hervorragend als langfristige Vermögensanlagen. Investoren, die Ihr Vermögen vor Wertverlust und Inflation sicherstellen wollen, haben die Möglichkeit, ein Stück deutscher Baukunst zu erwerben. Nach der – zugegeben – kostspieligen Sanierung haben Eigentümer die Wahl, das Objekt selber zu bewohnen oder es zu überdurchschnittlich hohen Preisen zu vermieten. Mehr…

Investieren in denkmalgeschützte Immobilien am Tegernsee

30. Mai 2014 bm_admin Keine Kommentare
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Als Wirtschaftsregion genießt Bayern eine besondere Bedeutung, sowohl auf bundesdeutscher als auch auf internationaler Ebene. Als Standort zahlreicher, international agierender Unternehmen, die zum Teil ihre Europa-Zentralen in Bayern angesiedelt haben, zieht Bayern immer mehr gut ausgebildete junge Menschen an, die sich in diesem wohlhabenden Bundesland niederlassen. Mehr…

Gentrifizierung in Altbau-Wohnvierteln

17. Dezember 2012 bm_admin Keine Kommentare

In mittelgroßen und Großstädten sind im Vergleich zu vor ein paar Jahren nun die Altbauten die beliebtesten Wohnobjekte. Noch vor 20 Jahren sind viele Stadtzentren, die aus Altbauten bestanden, in größeren Städten in Deutschland in unrestauriertem Zustand verblieben. Alte Heizungssysteme, schlechte Isolierung, bröckelnder Putz, zerstörtes Parkett, blätternde Tapeten, rostige Rohre: die ehrwürdigen Gebäude wurden oft dem Verfall überlassen, Ende der Achtziger Jahre war es erstrebenswerter in Neubauten mit Zentralheizung und eigenem Bad zu wohnen.

Darum zogen in diese Altbauten vor allem Künstler und Studenten ein: Der Kult in einem Altbau mit Stuck und Heizofen zu wohnen, mit improvisierter Dusche in der Küche, knarrendem Dielenboden, hohen Decken mit Stuckverzierung und großen Balkonen war geboren. Oft wurden die sehr großzügig geschnittenen Altbauwohnungen von Wohngemeinschaften bezogen. Ganze Wohnviertel wurden so von einer bestimmten Bevölkerungsgruppe bewohnt und hatten ihren eigenen bohemistischen Flair. Der Berliner Prenzlauer Berg ist wohl eines der berühmtesten Beispiele dafür. Doch es fand ein Interessenwandel statt.

Nach der Wende wurde das Interesse von großen Investoren an den Altbauten wach, sie entdeckten in den Baudenkmal-Immobilien das Potential. So wurden nach und nach immer mehr der historischen Altbauten gekauft und restauriert. Durch die erhöhten Mietpreise konnten die Bewohner ihre Wohnsitze nicht mehr halten und mussten umziehen, auf andere Wohnviertel ausweichen, oder konnten bleiben, weil sie selbst vom Student zum Besserverdiener aufgestiegen sind und sich eine restaurierte Altbauwohnung zur Miete leisten konnten. Diese Entwicklung ist ein typischer Prozess der Gentrifizierung. Der Gentrifizierungs-Prozess lief so ab: Da die Miete für die verfallenen Altbauten niedrig waren, zogen die sogenannten Pioniere ein, Studenten, Künstler und Subkultur. Eine Aufwertung des Stadtteils durch kulturelle Aktivitäten fand statt, mehr Interessenten wurden angezogen. Die Wohnansprüche stiegen mit dem Alter und Verdienst der Bewohner, Familien und Berufsanfänger. Investoren entdeckten dann das Potential der Wertsteigerung,der Aufkauf und die Restaurierung führten zur Ansiedlung von Lokalen und Clubs und zur Steigerung der Mieten. Eine neue, besserverdienenden Bevölkerungsgruppe siedelte sich an und verwandelt das gesamte Stadtviertel.