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Denkmalimmobilien in Deutschland – Vater Staat ein Schnippchen schlagen

5. Dezember 2014 Administrator

Wirtschaftskrisen, steigende Arbeitslosenquoten und zu große Risiken bei Kapitalanlagen haben die Menschen vorsichtig werden lassen. Gespart wird wieder zu Hause und vor größeren Investitionen jeder Cent drei Mal umgedreht. In Bedrängnis geraten Verbraucher jedoch durch die Notwendigkeit von eigenen Maßnahmen zur Altersvorsorge. Das Für und Wider von Versicherungen, Geldeinlagen oder Zusatzrenten wird öffentlich diskutiert, ohne dass jemand damit verbundene Risiken gänzlich ausschließen kann.

Als einzige Möglichkeit einer wertbeständigen und inflationsgeschützten Altersvorsorge bleibt nach Expertenmeinung nur die Anschaffung einer Immobilie. Eigennutzer können dadurch Mieten einsparen, im Alter mietfrei wohnen und dementsprechend Vermögen aufbauen. Kapitalanleger können durch eine Vermietung ebenfalls Renditen erzielen und die Immobilie steuerlich geschickt zur Vermögensbildung einsetzen.

Da Eigenheimzulagen und sonstige staatliche Unterstützungen jedoch drastisch eingeschränkt worden sind, bleiben für besonders interessante Konstellationen nur Denkmalimmobilien. Ausgewiesene Baudenkmäler, die in Einhaltung denkmalschutzrechtlicher Auflagen saniert worden sind, werden nämlich steuerlich erheblich begünstigt. Zum einen greift bei diesen Baudenkmälern die Denkmalschutz-AfA, wonach Investoren 100 % der Sanierungskosten über zwölf sowie Eigennutzer 90 % über zehn Jahre geltend machen können.

Neben der klassischen linearen Abschreibungsmöglichkeit bietet sich insbesondere für Investoren die Chance, das Baudenkmal nach einer Sperrfrist von zehn Jahren gewinnbringend zu verkaufen. Bei der Veräußerung von fachgerecht sanierten und demnach auch gut vermieteten Immobilien ist immer mit einem Gewinn zu rechnen, wobei dieser jedoch nach Ablauf der Sperrfrist nicht mehr der Versteuerung unterliegt.

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