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Der Staat hilft bei denkmalgeschützten Gebäuden

27. November 2013 bm_admin

Denkmalgeschützte Gebäude könnten Bände erzählen. Sie sind Zeugen historischer Ereignisse, haben wichtige Gestalten der Geschichte der Menschheit beherbergt oder tragen Zeichen von besonderer bauhistorischer Bedeutung. Dabei macht nicht allein das Alter ihren besonderen Reiz aus, auch die Ästhetik spielt eine maßgebliche Rolle. Vor allem Deutschland hat nicht mehr so viele denkmalgeschützte Immobilien übrig, viele wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört, manche wohl auch später. In Deutschland stehen weniger als zehn Prozent der Immobilien unter Denkmalschutz. Dabei sind dies beileibe, nicht nur Wohnimmobilien, in den Altstädten deutscher Städte, sondern auch Gebäude wie alte Mühlen, Fabriken und Speicher.

Durch Sanierungsarbeiten können zahlreiche solche Objekte zu Premium-Immobilien werden. Dabei übertrifft ihr materieller Wert oft den Wert von Neubauten, ganz zu schweigen vom historischen Wert. Modernisiert werfen sie durch Mieteinnahmen eine hohe Rendite ab. Somit eignen sie sich als langfristige Anlage. Bei der Sanierung können denkmalgeschützte Immobilien mit Steuervorteilen aufwarten. Staat und örtliche Behörden bieten eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten, die von den Eigentümern denkmalgeschützter Immobilien genutzt werden können. Sanierungskosten sind in einem bestimmten Zeitrahmen abzugsfähig, außerdem gibt es Fördertöpfe, die abgefragt werden können. Voraussetzung ist immer, dass man sich als (zukünftiger) Eigentümer entsprechende Anträge bei der Steuerbehörde rechtzeitig vorlegt und sämtliche Sanierungsarbeiten vom zuständigen Amt für Denkmalschutz absegnen lässt. Nur dann hilft der Staat, wertvolle Bausubstanz zu erhalten und kulturelles Erbe zu sichern.

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