Home > Denkmal, Denkmalimmobilien, Denkmalimmobilien News, Denkmalschutz > Denkmalgeschützte Immobilien: Nicht kopfüber ins Abenteuer stürzen

Denkmalgeschützte Immobilien: Nicht kopfüber ins Abenteuer stürzen

22. November 2013 bm_admin
Foto: Flickr  havelland-ribbeck-brandenburg-2144602-o.jpg Foto: Flickr havelland-ribbeck-brandenburg-2144602-o.jpg

Sie sind auf der Suche nach einer sicheren und gleichzeitig renditestarken Investitionsmöglichkeit? Denkmalgeschützte Immobilien bieten sich an, Ihr Vermögen langfristig gegen Inflation und den langen Arm des Finanzamtes zu schützen. Doch bevor Sie sich kopfüber ins Abenteuer des Erwerbs einer denkmalgeschützten Immobilie stürzen, sollten Sie einige wichtige Aspekte berücksichtigen.

Vor allem aufgrund ihres Alters sind unter Denkmalschutz stehende Immobilien wegen ihrer Lage in einer ausgebauten Infrastruktur zu bevorzugen. Der Denkmalstatus ist nämlich nicht allein aufgrund des Alters eines Gebäudes gegeben – vielmehr spielen bei der Vergabe des Status‘ auch andere Aspekte (historische Ereignisse, Persönlichkeiten etc.) eine Rolle.

Lassen Sie das Objekt Ihrer Begierde genauestens von Fachleuten prüfen. Nur eine eingehende Prüfung der Bausubstanz kann Sie vor späteren bösen Überraschungen bezüglich der Kosten der Sanierung schützen. Lassen Sie sämtliche Sanierungsarbeiten vorab von dem zuständigen Denkmalschutzamt absegnen. Nur so können Sie sicher sein, dass der Denkmalstatus bewahrt wird. Das ist nämlich eng mit dem nächsten Punkt verbunden: der Absetzbarkeit der Sanierungskosten. Führen die Sanierungen zum Verlust des Status‘ so erlischt der Anspruch auf Absetzbarkeit von der Steuer. Dafür ist – ebenfalls im Vorfeld – ein Antrag auf Bescheinigung steuerlicher Vergünstigungen vorzulegen. Wird ein solcher nach Beginn der Sanierungsarbeiten eingereicht, kann das Finanzamt ihn nicht annehmen. Schließlich ist der machbare Finanzierungsrahmen im Vorherein möglichst genau festzulegen. Denn unter Umständen kann – bei falschen oder unvollständigen Berechnungen – die Schuldenlast höher sein, als die Vergünstigungen und Mieteinnahmen decken können.

Kommentare sind geschlossen