Kein schnelles Geld

18. November 2013 bm_admin

Das Vermögen der Deutschen klettert auf immer höhere Rekordniveaus. Im ersten Quartal 2013 betrug das Vermögen privater Haushalte 4992 Milliarden Euro, wie die Deutsche Bundesbank mitteilte. Das von der Bundesbank gezählte Vermögen liegt in Form von Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen oder Ansprüchen gegenüber Versicherungen vor. Immobilien oder Vermögensgegenstände wie Autos oder Kunst sind in der Statistik nicht enthalten.

Das anhaltende Zinstief in Europa aber setzt all diesen Vermögensformen heftig zu. Wertpapiere, Bankeinlagen und Versicherungen stehen wegen der historisch niedrigen Zinsen stark unter Druck. Bankeinlagen werfen nichts mehr ab, Lebensversicherer müssen ihre Prognosen nach unten revidieren und verdienen kaum noch Geld. Beim Bargeld nagt der Zahn der Inflation, bei Anleihen müssen Anleger neuerdings draufzahlen und Aktien unterliegen starken Kursschwankungen und sind langfristig alles andere als voraussehbar.

Investitionen in Immobilien tragen dem somit gestiegenen Sicherheitsbedürfnis der Menschen am besten Rechnung. Hier nehmen denkmalgeschützte Immobilien eine Sonderstellung ein. Sie verbinden die Sicherheit von Betongold mit historischem Wert und dem besonderen Charme, den denkmalgeschützte Immobilien ausstrahlen. Ihr Erwerb wird steuerlich gefördert, ebenso wie die Sanierungskosten durch Abschreibung von der Einkommenssteuer. Sie werfen hohe Renditen in Form von Mieteinnahmen ab. Ihr Verkauf ist erst nach einer Sperrfrist von zehn Jahren gewinnsteuerfrei. Die Anschaffungskosten und die Kosten der meist dringend benötigten Sanierung sind höher als bei Neu-Immobilien. Allerdings hat ein solches Investment auch ihren „Nachteil“: Sie ist nichts für Spekulanten, die auf das schnelle Geld setzen.

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