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Sparen Sie Steuern mit der Abschreibung

7. November 2013 bm_admin

germany-nuremberg-bavaria-348252-mMeist kommt man bei einer unter Denkmalschutz stehenden Immobilie nicht um eine Sanierung umhin. Zwar ist zur Festlegung des Denkmalstatus nicht immer das Alter der Immobilie entscheidend – dieser kann auch aufgrund eines historischen Ereignisses oder besonderer architektonischer Merkmale gewährt werden. Dabei sind Sanierungsarbeiten für denkmalgeschützte Immobilien nicht nur kostenintensiv, da die auf solche Arbeiten spezialisierten Bauunternehmen rar sind und es hoher Auflagen bezüglich der benötigten Baustoffe gibt – Sanierungsarbeiten sind auch kompliziert, eben weil die Auflagen, den Denkmalstatus zu bewahren, hoch angelegt sind.

Nichtsdestotrotz müssen Eigentümer von denkmalgeschützten Immobilien keine Angst vor komplexen und kostspieligen Sanierungsarbeiten haben. Die Kosten können nämlich als Abschreibung von der Steuer abgesetzt werden. So sieht die deutsche Gesetzgebung durch die so genannte Denkmal AfA (Abschreibung für Abnutzung) für Eigentümer vor, dass Modernisierungskosten acht Jahre lang mit jeweils 9 Prozent und vier weitere Jahren lang mit jeweils 7 Prozent steuerlich geltend gemacht werden können. Eigennutzern haben die Möglichkeit, die Sanierungskosten über zehn Jahre lang mit jeweils 9 Prozent von dem zu versteuernden Einkommen abzusetzen.

Zusätzlich lassen sich auch die Anschaffungskosten von der Steuer absetzen. Für Immobilien, die bis 1924 gebaut wurden, beträgt die Abschreibung 40 Jahre lang 2,5 Prozent. Bei Immobilien mit Baujahr ab 1925 beträgt die Abschreibung 50 Jahre lang 2 Prozent. Abschreibungsfähig sind aber nur die reinen Anschaffungskosten des Gebäudes, nicht jedoch die Grundstückskosten.

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