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Dos und Don’ts bei der Baudenkmal-Sanierung

4. November 2013 bm_admin

Wer ein Baudenkmal sein Eigen nennt – oder bald nennen wird – muss sich schon früh um einige wichtige Aspekte des Denkmalschutzes Gedanken machen. Fast immer sind Sanierungsarbeiten notwendig. Die sind bei denkmalgeschützten Gebäuden besonders kostspielig. Zum einen sind, wegen der Denkmalauflagen, nur gewisse Baumaßnahmen möglich, nur bestimmte Baustoffe dürfen verwendet werden. Zu erfolgreichen Umsetzung der Sanierungsarbeiten sollten möglichst frühzeitig Fachleute wie Architekten und Denkmalpfleger hinzugezogen werden. Letzterer hält fest, welche Bestandteile der Immobilie nicht beeinträchtigt werden dürfen, um den Denkmalstatus des Objekts nicht zu gefährden.

Allerdings hört sich das nur abschreckend an, denn häufig sind die Auflagen der Denkmalpfleger nicht so streng. Wer die Struktur und das Erscheinungsbild der denkmalgeschützten Immobilie wahrt, erhält die Zustimmung zum Umbau vom Denkmalschutzamt. So sind energetische Sanierungsmaßnahmen unproblematisch, wenn der Bauherr sich nicht darauf versteift, diese an der Fassade umzusetzen. Ein Einspareffekt kann nämlich auch durch eine Innendämmung von Wänden und Decken erzielt werden.

Problematisch sind hingegen Eingriffe in die Konstruktion. So wird kein Denkmalschutzamt der Umwandlung einer Holzbalkendecke in eine Betondecke zustimmen. Natürlich sind tragende Wände tabu und auch eine Neuaufteilung der Räume wird schwierig durchzusetzen sein. Grundsätzlich sind alle Änderungen an einem Baudenkmal genehmigungspflichtig. Doch Denkmalschutzämter sind in der Regel hilfsbereit, bei der Suche nach der richtigen Lösung zu helfen, so dass der Bauherr zufrieden sein wird und weiterhin ein Baudenkmal sein Eigen nennen kann.

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