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Denkmalgeschützte Immobilien – Nicht ohne Ihre Behörden

21. Oktober 2013 bm_admin

Wenn einmal das Schlagwort Denkmalschutz fällt, denken die meisten Menschen an eine alte Mühle, eine Brauerei oder an ein Fachwerkhaus mitten in der Altstadt. Dabei kann der Begriff viel mehr als nur einzelne Immobilien betreffen.
Denkmalgeschützt können ganze Straßenbilder oder Dachlandschaften sein, selbst Häuser aus der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders können vom Denkmalrecht erfasst sein. Es gibt viele Gründe, weswegen ein bestimmtes Objekt als Kulturdenkmal gilt. Wer auf der Suche nach denkmalgeschützten Immobilien ist und sich dessen Status‘ auch sicher sein möchte, sollte dies bei der örtlichen Behörde anfragen. Diese kann Gewissheit schaffen und ist auch im weiteren Verlauf der meist notwendigen Sanierungsarbeiten von großer Bedeutung. Denn sie ist es, die diese Arbeiten gutheißt. Durch ihre Prüfung und anschließende Genehmigung wird sichergestellt, dass der denkmalgeschützte Status auch beibehalten wird. Das ist nicht nur für den Erhalt des historischen Wertes, sondern auch für den materiellen Wert und die anschließende steuerrechtliche Behandlung des Objektes wichtig.

Gleichzeitig, auf jeden Fall vor Beginn der Sanierungsarbeiten, ist beim zuständigen Finanzamt ein entsprechender Antrag auf steuerrechtliche Vorabbescheinigung zu stellen. Viele Eigentümer und Anleger denken nämlich beim Sanieren von denkmalgeschützten Objekten nur an die baurechtliche Genehmigung und riskieren so, die steuerliche Förderung zu verspielen. Die meist erheblichen Sanierungskosten werden vom Staat durch die „Absetzung für Abnutzung“ steuerlich gefördert, da sie absetzbar sind. Dies ist aber nur der Fall, wenn der Denkmalstatus des Objektes durch die Sanierung nicht erlischt und der Antrag auf steuerliche Bescheinigung vor Sanierungsbeginn eingereicht wurde.

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