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Zur gewerblichen Nutzung denkmalgeschützter Immobilien

30. September 2013 bm_admin
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Eine außergewöhnliche Bauweise, wertvolle Details, eine interessante und reichhaltige Geschichte, der besondere Charme und nicht zuletzt die meist zentrale Lage machen aus einer denkmalgeschützten Immobilien ein Objekt der Begierde für gewerbliche Nutzer. Unternehmen, die auf ihr Image achten müssen – Ärztepraxen, Anwaltskanzleien, Beratungsunternehmen -, legen besonders viel Wert auf einen repräsentativen Standort. Sie schaffen es so, sich zusätzlich von der Konkurrenz abzuheben.
Doch nicht nur aus Imagegründen stehen Denkmalimmobilien auch bei Gewerbetreibenden so hoch im Kurs. Denn auch diese Nutzer können die Sanierungskosten, die in der Regel bei alten, unter Denkmalschutz stehenden Immobilien immer wieder anfallen, steuerlich geltend machen. Eigennutzer können die Sanierungskosten für eine als Investment betriebene Denkmalimmobilie über 10 Jahre von der Einkommenssteuer abschreiben. Somit sind außergewöhnliche beträchtliche Steuerersparnisse für Eigentümer möglich. Wichtig ist, dass die gewerblichen Nutzer der Immobilie den Antrag auf steuerliche Bescheinigung vor Sanierungsbeginn einreichen. Nachträglich dürfen Behörden nämlich keine Bescheinigungen mehr ausstellen.
Auch steigen denkmalgeschützte Immobilien in der Regel im Wert – noch dazu, wenn sie fachgerecht saniert wurden. Der Wert der als Vermögen in der Bilanz geführten Immobilie wirkt sich positiv auf die Bilanz des Unternehmens aus. Gerade in Innenstadtlagen in Großstädten verzeichnen denkmalgeschützte Immobilien seit Jahren konstant hohe Wertsteigerungsraten und empfehlen sich daher als Geldanlage. Die gewerbliche Nutzung denkmalgeschützter Immobilien birgt somit einen dreifachen Gewinn. Der Nutzer gewinnt mehr Ansehen durch die Immobilie, außerdem verdient er durch Steuervorteile und später, bei der etwaigen Veräußerung der Immobilie durch ihre Wertsteigerung.

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