16. September 2013 bm_admin

Denkmalgeschützte Gebäude machen das Flair unserer Städte aus und sind kulturhistorisch von unschätzbarem Wert. Doch dieser Wert muss erhalten werden. Je älter ein Bauwerk, das unter Denkmalschutz steht, desto kostspieliger kann der Erhalt des Bauwerkes werden. Eine genaue Planung ist ebenso unabdinglich, wie die Zusammenarbeit mit den bestmöglichen Spezialisten für Bau und Sanierungen.
Die rechtlichen Bestimmungen des Denkmalschutzes zwingt Eigentümern von Baudenkmälern strenge Auflagen zum Erhalt des Aussehens und der Bausubstanz solcher Immobilien auf. Diese Auflagen zu erfüllen, erfordert nicht nur einen hohen finanziellen Aufwand sondern auch eine enge Zusammenarbeit mit Spezialisten und Behörden. Privatanleger allein können die hohen Sanierungskosten selten alleine stemmen.
Doch die Sanierung denkmalgeschützter Wohnimmobilien oder der Umbau von ehemaligen gewerblichen Immobilien verspricht satte Rendite, hohe Steuervorteile und steuerfreie Gewinne beim Verkauf, nach Ablauf einer zehnjährigen Sperrfrist. Denn finanzkräftige Kunden lassen sich den Wunsch, in sanierten denkmalgeschützten Gebäuden zu wohnen, gerne einiges kosten.
Die möglichst enge Zusammenarbeit mit Behörden garantiert dabei, dass Eigentümer nicht auf den Sanierungskosten sitzenbleiben. Denn es sind beispielswiese Denkmalschutzbehörden, die Sanierungsmaßnahmen nach gewissen Kriterien für abzugsfähig erklären und Eigentümer somit finanziell entlasten können. Vorausgesetzt, die Sanierungsmaßnahmen entsprechen den Anforderungen der Behörden. So sichert der Staat den Erhalt wertvoller Bausubstanz des kulturellen Erbes. Gleichzeitig wird Eigentümern auch bei den kostspieligen und komplizierten Vorhaben unter die Arme gegriffen.

Kommentare sind geschlossen