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Schützen, was zu schützen wert ist

23. August 2013 bm_admin
Foto: Flickr luxtonnerre-muenchen-1084566-h Foto: Flickr
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Beeindruckende Fassaden, Stuck-Verzierungen und im Inneren hohe Decken – Gebäude aus der Gründerzeit zählen zu den begehrtesten Wohnimmobilien unserer Zeit. Ein Streifzug durch die Straßen unserer Städte heute zeigt, dass große Teile der vor über 20 Jahren verfallenen Gebäude inzwischen in neuem Glanz erstrahlen und unseren Innenstädten neues Leben einhauchen. Da sie sich vom einheitlichen Baustil heutiger Zeit angenehm abheben, werden solche Immobilien immer beliebter. Daher wecken alte Gebäude auch bei Anlegern immer mehr Interesse.

Längst sind nicht alle Bestandsimmobilien saniert und glänzen in neuen Farben. Aus Mangel an Mitteln können klamme Kommunen und Städte viele ihrer historischen Gebäude nicht sanieren. Hier ist dann privates Investment gefragt. Ihnen bietet sich nämlich eine besonders lukrative Investitionsmöglichkeit. In Zeiten von Finanzkrise, der platzenden Goldblase und Negativzinsen bei Anleihen können private Anleger ihr Vermögen mittels Investments in denkmalgeschützte Immobilien nicht nur in Sicherheit bringen.

Denkmalgeschützte Immobilien erleben eine permanente Wertsteigerung, Sanierungskosten werden gefördert und können vollständig über eine Zeitspanne von zwölf Jahren von der Steuer abgezogen werden, Eigennutzer können dies zu 90 Prozent in zehn Jahren tun, dazu kommen noch Mieteinnahmen oder – nach Ablauf einer Sperrfrist von zehn Jahren – fällt bei Verkauf noch ein steuerfreier Gewinn an. So lohnt es sich, in den Erhalt alter Baukultur zu investieren, um zu schützen, was sich zu schützen lohnt.

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