Eine lohnende Investition

14. August 2013 bm_admin

Alte Gebäude sind nicht selten der Blickfang in jeder Altstadt und verschönern ganze Straßenzüge. Haben sie einen besonderen Wert – die sich beispielsweise aus architektonischen, städtebaulichen oder technischen Merkmalen ergibt – und gelten sie deshalb als schützenswert, dann sprechen wie von einem denkmalgeschützten Gebäude. In der Bundesrepublik Deutschland unterliegt der Denkmalschutz gesetzlichen Regelungen, der sicherstellen soll, dass solche Gebäude geschützt werden und erhalten bleiben.

Ein Investment in eine denkmalgeschützte Immobilie kann besonders reizvoll sein. Durch die gesetzlichen Regelungen sind Anleger in denkmalgeschützte Immobilien allerdings etwas eingeschränkt in ihrer Freiheit. Auflagen im Bereich des Baus verteuern Sanierungen solcher Immobilien zum Beispiel. Doch wer in eine denkmalgeschützte Immobilie investiert, profitiert andererseits von Steuererleichterungen. Denn die Kosten für eine Sanierung können Investoren vollständig von der Steuer über einen Zeitraum von zwölf Jahren absetzen werden. Auch Eigennutzer dürfen immerhin noch 90 Prozent der Sanierungskosten über insgesamt zehn Jahre abschreiben. So gleichen die Steuerersparnisse den Aufwand für die kostspielige Sanierung aus und die tatsächlichen Investitionskosten werden somit reduziert.

Gleichzeitig steigt aber der Wert einer denkmalgeschützten Immobilie stetig. Wer also deswegen seine Immobilie verkaufen möchte, kann dies nach Ablauf einer zehnjährigen Sperrfrist gewinnsteuerfrei tun. Andere Anlageformen sind mit einer Abgeltungssteuer auf erzielte Gewinn durch einen Verkauf behaftet. Besitzer von denkmalgeschützten Immobilien können diese steuerfrei veräußern. Somit lohnt sich eine Investition in denkmalgeschützte Immobilien allemal.

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