Home > Denkmal, Denkmalimmobilien, Denkmalimmobilien News, Denkmalschutz > Überlegungen beim Sanieren denkmalgeschützter Immobilien

Überlegungen beim Sanieren denkmalgeschützter Immobilien

7. August 2013 bm_admin

Moderne Lebensverhältnisse in alten Gemäuern schaffen, ist ein sehr verantwortungsvolles Unterfangen und oft alles andere als preiswert. Steht ein altes Gebäude auch noch unter Denkmalschutz, ist so einiges zu beachten. Denn in der Regel geht es um mehr, als nur um die Renovierung einer Fassade oder den Einbau von wärmedämmenden Fenstern. So genannte Kernsanierungen sind dann notwendig, wenn die Gebäudehülle als Original erhalten bleiben soll, das Innere des Gebäudes jedoch so umgebaut werden soll, dass es modernen Anforderungen entsprechen soll. Eine neue Raumgeometrie im Inneren ermöglicht eine bessere Raumnutzung und kann helfen, Energiekosten zu sparen bei der Heizung und Beleuchtung. Der Einbau moderner Haus- und Versorgungstechnik trägt ebenfalls zu einer besseren Energiebilanz denkmalgeschützter Wohnimmobilien bei und erhöhen zusätzlich die Lebensqualität. Eine Sanierung von denkmalgeschützten Immobilien muss also von Grund auf bestens geplant sein. Unabdingbar ist daher das Heranziehen von erfahrenen Handwerkern. Doch all diese Maßnahmen sind mit beträchtlichem finanziellen Aufwand verbunden.

Sanierungswilligen Eigentümern stehen verschiedene Fördermöglichkeiten zur Verfügung, außerdem kann eine Sanierung von denkmalgeschützten Immobilien auch steuerlich geltend gemacht werden. Aufwendungen für Sanierungen solcher Immobilien sind in einem bestimmten Zeitraum fast vollständig steuerlich abzugsfähig. Über Jahre hinweg wird so die Steuerbelastung reduziert. Anlaufstellen für Interessenten sind lokale, Landes- und Bundesbehörden, genauso wie Denkmalämter aber auch auf denkmalgeschützte Immobilien spezialisierte Unternehmen, die in praktisch jeder Phase des Sanierungsprojektes mit nützlichen Informationen helfen können.
Schließlich wirkt sich eine Sanierung nicht nur auf die Bausubstanz positiv aus, sie wirkt gleichzeitig wertsteigernd und kulturerhaltend.

Kommentare sind geschlossen