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Worauf es beim Sanieren ankommt

11. Juli 2013 bm_admin

Die Sanierung denkmalgeschützter Immobilien ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Nicht nur, dass sie moderne Lebensverhältnisse in altehrwürdigen Gemäuern ermöglicht und sich wertsteigernd auf die Immobilie auswirkt – Sanierung ist schlichtweg notwendig. Denkmalgeschützte Immobilien stammen zumeist aus einer Zeit, in der Luftverschmutzung nicht so weit verbreitet war. Die aggressive Luft nagt stärker an der alten Bausubstanz, als der Zahn der Zeit.

Dabei ist bei der erfolgreichen Sanierung von denkmalgeschützten Immobilien einiges zu beachten. Die Sanierung sollte von Grund auf bestens geplant werden, daher ist das Heranziehen von erfahrenen Handwerkern unablässig. Es geht in den meisten Fällen um mehr, als nur um die Renovierung der Fassade oder den Einbau von wärmedämmenden Fenstern. Meist handelt es sich um Kernsanierungen, bei denen nur noch die äußere Hülle als Original beibehalten und aufgefrischt wird. Im Kern wird das Gebäude von Grund auf saniert. Das ermöglicht eine bessere Raumnutzung und durch den Einbau modernster Haus- und Versorgungstechnik auch höchste Lebensqualität.

Dabei stehen verschiedene Förderprogramme zur Verfügung. Sanierungswillige Eigentümer werden jedoch nicht nur über Förderungen finanziell entlastet. Die Aufwendungen für Sanierungen von denkmalgeschützten Immobilien sind in einem bestimmten Zeitraum fast vollständig steuerlich abzugsfähig. So wird die Steuerlast über Jahre hinweg gemindert.
Doch Staat und Behörden helfen nicht nur finanziell. Über Denkmalämter erhalten Sie auch Auskunft über Fachbetriebe, die bei Sanierungen weiterhelfen können. Das ist sehr praktisch, denn viele mit dem Bau verbundene Tätigkeiten werden heute nur noch von sehr wenigen Fachleuten ausgeübt.

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