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Denkmalgeschützte Immobilien – Der Staat hilft mit

4. Juli 2013 bm_admin

Wenn denkmalgeschützte Immobilien sprechen könnten, würde jedes einzelne Bände erzählen. Ihren besonderen Reiz macht nicht allein ihr Alter aus, auch die Ästhetik ist maßgeblich. Vor allem in Deutschland sind denkmalgeschützte Immobilien besonders viel wert. Schließlich wurden im Zweiten Weltkrieg viele Gebäude unwiederbringlich zerstört.

Deswegen ist alte, denkmalgeschützte Bausubstanz nur noch sporadisch zu finden, weniger als zehn Prozent der Immobilien stehen in Deutschland unter Denkmalschutz. Und dabei handelt es sich bei weitem nicht immer um Gebäude in den Altstädten deutscher Metropolen. Unter Denkmalschutz stehen auch abseits der Städte Gebäude wie alte Mühlen, Speicher, Kirchen und Klöster.

Viele dieser Objekte können durch Sanierungsarbeiten zu Premium-Immobilien werden. Ihr Wert übertrifft dabei oft den Wert von Neubauten. Außerdem werfen sie durch Vermietung eine hohe Rendite ab und eignen sich so als langfristige Anlage. Des Weiteren können denkmalgeschützte Immobilien mit Steuervorteilen aufwarten. Bei der Sanierung heißt es beileibe nicht, auf den Kosten sitzenbleiben – Staat und örtliche Behörden können über eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten herangezogen werden. Außerdem sind Sanierungskosten in einem bestimmten Zeitrahmen abzugsfähig. So hilft der Staat, wertvolle Bausubstanz zu erhalten und das kulturelle Erbe zu sichern.

Der Erwerb, Erhalt und die Sanierung von denkmalgeschützten Immobilien ist ein durchaus verantwortungsvolles Unterfangen. Doch der Staat hilft dabei mittels Finanzierungsbehörden und Denkmalämtern, zumal diese nicht nur Listen mit denkmalgeschützten Immobilien führen, sondern auch solche mit den Fachbetrieben, die bei einer Sanierung herangezogen werden können.

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