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Denkmalpflege bedeutet Tradition erhalten

7. Juni 2013 bm_admin

Im Denkmalschutz müssen Staat und Privatwirtschaft zusammen arbeiten, da diese Mammut-Aufgabe nicht von einer der beiden Parteien auf einmal gestemmt werden kann. Eine Investition in denkmalgeschützte Gebäude kann jederzeit als rentable und gute Investition angesehen werden die zur Nachhaltigkeit in unserer Gesellschaft beiträgt, dem Eigentümer und Sanierer hohe Mietrenditen durch attraktiven Wohnraum verspricht und auf lange Sicht zur Erhaltung kultureller Schätze unabdingbar geworden ist.

Denkmalpflege bedeutet heute vor allem ein kulturelles Erbe zu erhalten, es herauszuarbeiten und sanierungsbedürftige Bausubstanz neuen Bewohnern und Touristen zugänglich zu machen. Denkmalpflege leistet aber auch im kulturellen und materiellen Sinn einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Entwicklung unserer Städte. Sie ist aus Tradition sehr bestandsorientiert und bildet gleichsam ein generationenübergreifend erprobtes Modell gegen den permanenten Verschleiß und Verbrauch unserer Kulturlandschaft.

Investitionen in den Denkmalschutz rechnen sich – bei entsprechendem Interesse – in vielerlei Hinsicht. Zunächst einmal schafft man durch die Renovierung und Sanierung denkmalgeschützter Wohnbauten in unseren immer gefragteren Innenstädten neuen, attraktiven Wohnraum. Dieser kann zu lukrativen Mieten den neuen Mietern zugeführt werden, denen die Exklusivität und die historische Bausubstanz mit ihren hohen Decken und den häufig vorhandenen Steckelementen so wertvoll ist, diese auch entsprechend zu bezahlen.
Man sollte also prüfen, ob man sich, seiner Umgebung und den eigenen Mietern nicht durch Denkmalschutz und Sanierung unserer Baukultur mehr Mehrwert als durch den Bau eines modernes Wohnhauses bieten kann.

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