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Blühen im alten Glanz der Gründerzeit

6. Mai 2013 bm_admin

Unsere Innenstädte erfreuen sich immer größerer Beliebtheit – sogar die vor mehr als 20 Jahren zur Wende dazu gestoßenen ostdeutschen Städte wie Leipzig oder Dresden blühen inzwischen wieder im alten Glanz der Gründerzeit, des beginnenden 20. Jahrhunderts.

Die hohen Wohnräume, die zahllosen Stuckelemente an Fassaden und in den Innenräumen, die herrschaftlichen Entree-Bereiche – das alles wäre verfallen, wenn nicht Staat und Investoren gemeinsam große Anstrengungen unternommen hätten um die bestehende Bausubstanz zu erhalten und zu neuer Blüte zu führen.

Investitionen in den Denkmalschutz können aus verschiedener Sicht sehr lukrativ sein. Zunächst einmal beteiligt man sich an einer unserer großen gesellschaftlichen Aufgaben – der Erhaltung unserer Historie und damit auch großer Teile der historischen – noch vorhandenen Bausubstanz. Weiterhin schafft man attraktiven Wohnraum, der sowohl stark nachgefragt, als auch auch exklusiver und teurer vermietet werden kann, als moderne Bauten, denen vielfach die Akzeptanz und das Flair fehlt, das die stark nachgefragten Altbauten ausstrahlen.

Nicht von der Hand zu weisen ist auch der Aspekt der staatlichen Förderungen, die es für die verschiedenen Abschnitte einer Sanierung gibt, die einerseits genau vorschreiben wie mit der Bausubstanz zu verfahren ist, andererseits aber auch die nötigen Mittel mit auf den Weg geben, um das Vorhaben wie geplant abschließen zu können.

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