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Wohnen wo früher gearbeitet wurde

28. Februar 2013 bm_admin

Ist es so schwierig, unsere denkmalgeschützten Gebäude zu erhalten? Das fragt man sich sicherlich ein paar Mal, wenn man in einer deutschen Stadt unterwegs ist. Es gibt leider viele Gebäude, die nicht gerade so aussehen, wie sie aussehen sollten. Die Rede ist von Gebäuden, welche Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut worden sind.

Es müssen auch nicht immer gleich die imposanten Villen der vergangenen Generationen sein, sondern auch andere, meist sandsteinerne oder backsteinerne Gebäude, wie z.B. Depots, Fabriken, Speicher usw. Es ist wirklich eine Schande, dass wir nur abwarten bis sie verfallen, anstatt sie instand zusetzen und wieder zu nutzen.

Viele von uns wissen nicht, dass der Staat jede Menge Steuervorteile für die Sanierung alter Gebäude bietet. Und eine weitere Vermutung, die fehl am Platz ist: alte Gebäude müssen innen nicht immer alt aussehen – die Innenräume können auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden, um das Wohngefühl zu verbessern. Auch Möbel müssen ja nicht unbedingt immer Luis Phillipe sein – selbst moderne Möbel passen oft zu alten Gebäuden. Sowieso ist die richtige Kombination von Neu und Alt die richtige Lösung.

Es bleibt nur die Frage, warum nicht viel mehr solcher Gebäude saniert werden. Es gibt nämlich sehr viele Vorteile, die für die Sanierung alter Gebäude sprechen: die staatliche Hilfe wäre da nicht zu unterschätzen. Zudem sind alte Gebäude meist zentral gelegen, was für viele bestimmt wünschenswert ist.

Lasst uns unsere Städte erhalten, indem wir ihre Geschichte durch den Erhalt denkmalgeschützter Gebäude unseren Nachkommen erzählen.

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