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Clever vorgehen beim Kauf eines Baudenkmales

11. Februar 2013 bm_admin

Wer die Investition in ein Baudenkmal plant, hat sicher schon die Vorteile der günstigen Steuerabschreibung, der Förderungsmöglichkeiten der Sanierungsarbeiten und die großen Einnahmen der Mieten im Blick. Die günstigste Variante des Kaufes eines Baudenkmals ist ein Bauwerk mit möglichst geringen Anschaffungskosten und relativ hohen Modernisierungskosten.

Dabei muss jedoch bedacht werden, dass nicht alle Sanierungsmaßnahmen auch von der Steuer abgesetzt werden können. Die Hauptvoraussetzung ist, dass das Landesdenkmalamt die einzelnen Maßnahmen als zum Erhalt und zur Nutzung des Gebäudes erforderlich deklariert hat und dass die Durchführung der Maßnahmen unter Beachtung des Denkmalschutzes stattfindet. Erst dann darf auch mit den tatsächlichen Baumaßnahmen begonnen werden. Daher überwacht und kontrolliert die zuständige Denkmalbehörde die Sanierung auf die Beachtung des Denkmalschutzes hin. Besonders beachtet werden beispielsweise der Einsatz der richtigen Handwerker, der originalen Baumaterialien, die Fassadenfarbe und -form und die Gestaltung der Fenster.

Einige Modernisierungsmaßnahmen eines Baudenkmals können auch gar nicht von der Steuer abgesetzt werden. Dazu gehören Arbeiten an den Außenanlagen. Alle Maßnahmen, die für den Erhalt erforderlich sind, wie Heizung und Sanitär sind absetzbar. Über unklare Einzelfälle wird im Zweifelsfall die Denkmalbehörde entscheiden und dafür die Bescheinigungen ausstellen. Ein Sonderfall kann sein, dass nicht das gesamte Gebäude, sondern nur ein Teil davon unter Denkmalschutz steht.

Der Staat hat für dieses Jahr einen besondere Fördermaßnahme zur Erhöhung der Energieeffizienz von Gebäuden gestartet. Damit können Hausbesitzer Baumaßnahmen, die die Energieeffizienz ihres Gebäudes erhöhen, mit insgesamt 5.000 Euro bezuschussen lassen. Dazu gehören beispielsweise neue Wärmedämmung oder der Einbau von einer Solaranlage. Dieses neue Förderprogramm kommt natürlich besonders Besitzern von Baudenkmälern zu gute, da die historischen Gebäude nicht auf auf dem modernen energetischen Standard sind.

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