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Sanierung von Baudenkmälern sichert Steuervorteile

7. Februar 2013 bm_admin

Baudenkmäler sind nicht nur die derzeit attraktivsten Wohnobjekte mit charmanten Details, großer heller Wohnfläche, zentraler Lage und neuester Ausstattung bei historischer Architektur, sie erzielen auch hohe Mieteinnahmen aus den genannten Gründen.

Die Nachfrage ist so hoch, dass es manchmal gar nicht so einfach ist, das gewünschte Mietobjekt zu finden und dann auch als Mieter angenommen zu werden, die Wartelisten sind lang, die Besichtigungstermine überfüllt. Gerade in Großstädten wie Berlin und Hamburg versucht man dieses Problem mit Wohnungstausch zu lösen. Dabei gibt es in den deutschen Innenstädten immer noch wunderschöne Gebäude, die unbenutzt sind, weil sie in unsaniertem Zustand ein trauriges Dasein fristen. Doch kann ein Investor, wenn er sich entscheidet, ein solches Baudenkmal zu kaufen und zu sanieren und so einen Beitrag zur Erhaltung baugeschichtlicher Objekte zu leisten, neben den günstigen Konditionen der Vermietung von einigen Steuervorteilen profitieren.

c flickr: La Citta VitaDie Kosten für die Sanierungsarbeiten an einem Baudenkmal können als Abschreibung abgesetzt werden. Acht Jahre lang kann also ein Investor neun Prozent und in den folgenden 4 Jahren 7 Prozent für Modernisierungskosten des Baudenkmals steuerlich geltend machen. Damit können die Sanierungsarbeiten mitfinanziert werden, aber auch andere Kosten gedeckt werden, zum Beispiel Neuanschaffungskosten für neue Fenster oder Türen oder sanitäre Anlagen.

Natürlich müssen alle neuen Bauelemente in Einklang mit den Vorschriften der zuständigen Denkmalbehörde sein. Diese prüft und überwacht die Baumaßnahmen in Bezug auf Einhaltung der Regelungen und stellt zudem die Bestätigung der Notwendigkeit der Maßnahmen zum Erhalt des Denkmals aus. Außerdem können Abschreibungen der Anschaffungskosten des Gebäudes geltend gemacht werden. 40 Jahre lang beträgt die Abschreibung 2,5 Prozent bei einem Baujahr bis 1924 und 50 Jahre lang zwei Prozent nach dem Baujahr 1925. Das betrifft die anteiligen Anschaffungskosten des Gebäudes, aber nicht die anteiligen Kosten für das Grundstück.

(Foto: flickr: La Citta Vita)

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