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Sonderabschreibungen für Baudenkmäler

4. Februar 2013 bm_admin

Nicht nur um Kultur und Geschichte zu erhalten, ist es eine gute Idee, in ein Baudenkmal zu investieren. Es hat sich auch erwiesen, dass dabei die Steuersparvorteile sehr günstig sind. Wird ein Gebäude vom zuständigen Landesdenkmalamt als Baudenkmal deklariert, so stehen dem Besitzer des Baudenkmals eine Reihe an steuerlichen Vergünstigungen offen.

Wenn ein Besitzer eines Baudenkmales dieses vermietet, kann er erhöhte Abschreibungen vornehmen. Wenn das Gebäude selbst bewohnt oder genutzt wird, können die Besitzer zudem von einem erhöhten Sonderausgabenabzug profitieren.

Für die erhöhte Absetzung von der Steuer müssen jedoch auch Sanierungsmaßnahmen an dem denkmalgeschützten Gebäude vorgenommen werden. Natürlich müssen diese Maßnahmen genauestens mit den Regelungen des Denkmalschutzes der zuständigen Behörde des Bundeslandes in Einklang sein. Das heißt, diese Baumaßnahmen sollten ausdrücklich der Erhaltung des Baudenkmales dienen und erforderlich für dessen Nutzung sein. Die Notwendigkeit der Baumaßnahmen sollte von der zuständigen Denkmalbehörde bescheinigt werden und in Abstimmung mit ihr durchgeführt werden. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, können die erhöhten Absetzungen in den ersten 8 Jahren jeweils 9 Prozent und in den folgenden vier Jahren 7 Prozent der Herstellungs- und Anschaffungskosten betragen.

Nicht nur die Steuervorteile machen die Investition in ein Baudenkmal so attraktiv, sondern zudem die tolle Wohnqualität und die Sicherheit einer langfristigen Kapitalanlage. Nach wie vor sind Altbauten die beliebtesten Wohnobjekte in den Innenstädten und erzielen daher hohe Mieteinnahmen.

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