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Archiv für Februar, 2013

Staatliche Förderung der energetischen Sanierung ab März

28. Februar 2013 bm_admin Keine Kommentare

Die energetische Sanierung von Gebäuden ist wichtig und bietet großes Potential zur Einsparung von Energie. Das kann maßgeblich zur erhofften Energiewende beitragen. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung für 2013 eines neues Förderprogramm für die energetische Sanierung erlassen, es startet ab 1. März und umfasst 1,5 Milliarden Euro, die zur Unterstützung des Einbaus neuer Heizungen, Wärmedämmungen oder Fenster eingesetzt werden. Jede Einzelmaßnahme, die ein Hausbesitzer durchführen lässt, kann mit bis zu 5.000 Euro bezuschusst werden. Komplette energetische Sanierungen zum Effizienzhaus werden bis zu 25 % Zuschuss erhalten. Für eine hochwertige energetische Komplettsanierung können also bis zu 18.750 Euro Zuschüsse erhalten werden.

Studien ergaben die hohe Notwenigkeit dieser Sanierungsarbeiten an vielen Altbauten. 65 Prozent der Fassaden gelten als schlecht gedämmt, 60 Prozent aller Fenster sind nicht ausreichend isoliert, dadurch gehe bereits ein großer Anteil der 31 Prozent des Energieverbrauchs für Heizmaßnahmen verloren. Das soll bald anders aussehen.

Die Anzahl der Gebäudesanierungen und insbesondere der Maßnahmen zur besseren Wärmedämmung sollen durch dieses Programm stark zunehmen, außerdem sollen private Investitionen in energetische Sanierungsmaßnahmen dadurch attraktiver werden. Dieses Programm der energetischen Sanierung kommt vor allem Besitzern von Baudenkmälern zugute, da diese Gebäude oft eine energetische Sanierung dringend nötig haben. Am ersten März können Hausbesitzer unkompliziert und unbürokratisch die Förderung der zukünftigen energetischen Sanierungsmaßnahmen beantragen. Vor allem die Einsparungen von Energie in der Zukunft durch die optimale Wärmedämmung sind ein Anreiz, jetzt in die Baumaßnahmen zu investieren und die Förderung in Anspruch zu nehmen. Denn die Aufrechnung der Kosten für die Sanierung und der zukünftigen Einsparung an Energieausgaben rentieren sich sehr bald.
(Foto: flickr:die varga)

Wohnen wo früher gearbeitet wurde

28. Februar 2013 bm_admin Keine Kommentare

Ist es so schwierig, unsere denkmalgeschützten Gebäude zu erhalten? Das fragt man sich sicherlich ein paar Mal, wenn man in einer deutschen Stadt unterwegs ist. Es gibt leider viele Gebäude, die nicht gerade so aussehen, wie sie aussehen sollten. Die Rede ist von Gebäuden, welche Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut worden sind.

Es müssen auch nicht immer gleich die imposanten Villen der vergangenen Generationen sein, sondern auch andere, meist sandsteinerne oder backsteinerne Gebäude, wie z.B. Depots, Fabriken, Speicher usw. Es ist wirklich eine Schande, dass wir nur abwarten bis sie verfallen, anstatt sie instand zusetzen und wieder zu nutzen.

Viele von uns wissen nicht, dass der Staat jede Menge Steuervorteile für die Sanierung alter Gebäude bietet. Und eine weitere Vermutung, die fehl am Platz ist: alte Gebäude müssen innen nicht immer alt aussehen – die Innenräume können auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden, um das Wohngefühl zu verbessern. Auch Möbel müssen ja nicht unbedingt immer Luis Phillipe sein – selbst moderne Möbel passen oft zu alten Gebäuden. Sowieso ist die richtige Kombination von Neu und Alt die richtige Lösung.

Es bleibt nur die Frage, warum nicht viel mehr solcher Gebäude saniert werden. Es gibt nämlich sehr viele Vorteile, die für die Sanierung alter Gebäude sprechen: die staatliche Hilfe wäre da nicht zu unterschätzen. Zudem sind alte Gebäude meist zentral gelegen, was für viele bestimmt wünschenswert ist.

Lasst uns unsere Städte erhalten, indem wir ihre Geschichte durch den Erhalt denkmalgeschützter Gebäude unseren Nachkommen erzählen.

Energetische Sanierung von Baudenkmälern fördern lassen

26. Februar 2013 bm_admin Keine Kommentare

Ab ersten März 2013 können sich die Besitzer von Baudenkmälern für das neue Förderprogramm zur energetischen Sanierung 2013 bewerben. Die Bundesregierung hat zusammen mit der nationalen Förderbank der KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) die neue Förderinitiative entwickelt.

Unterstützt werden sollen Einzelmaßnahmen der energetischen Effizienz eines Gebäudes wie der Austausch der Heizungsanlage, der Fenster, der Dämmung des Daches oder der Fassade. Jede Einzelmaßnahme wird mit 5.000 bezuschusst werden, im Gegensatz zu nur bis zu 3750 Euro in den vergangenen Jahren. Sollte ein Investor sich entscheiden, ein Gebäude komplett in ein KfW-Effizienzhaus umzuwandeln, kann er bis zu 25 Zuschuss erhalten oder bis zu 18.750 Euro.

Durch das neue Förderprogramm soll vor allem die Wirtschaftlichkeit gesteigert werden und der Energieverschwendung Einhalt geboten werden. Denn durch die ungenügende Wärmedämmung von Fassaden und Fenstern gehen jährlich Milliarden von Kilowattstunden verloren. Wie Studien ergaben ist das Potential an energetischen Sanierungen in Deutschland besonders hoch, was nicht zuletzt auch auf hohen Aufkommen von historischen Bauten und Baudenkmälern liegen wird. 65 Prozent der Fassaden gelten als schlecht gedämmt, 60 Prozent aller Fenster als ungenügend gedämmt, natürlich ist dies vor allem bei Altbauten der Fall.

Die Besitzer von Baudenkmälern haben also dieses Jahr ab März die Chance neben den Steuervorteilen auch vom Sonderprogramm für die energetische Sanierung Gebrauch zu machen und die Wirtschaftlichkeit ihrer Gebäude zu erhöhen, so dass in Zukunft weniger Energiekosten aufkommen und die Rentabilität der Sanierungskosten schon in wenigen Jahren erreicht ist. Gerade die hohen Kosten für diese Maßnahmen waren aber in der Vergangenheit oft eine Hemmschwelle, die nun überwunden werden kann. So kann jeder Besitzer von Baudenkmälern einen Beitrag zur Energiewende leisten und selbst von der höheren Effizienz durch Energiekosteneinsparungen profitieren.

(Foto flickr:mueritz)

Zeitzeugen – Neuauflage

22. Februar 2013 bm_admin Keine Kommentare

Manchmal, wenn wir so durch eine Stadt spazieren, fragen wir uns, wie es hier vor 100 Jahren ausgesehen haben muss. Schuld daran ist nicht nur unsere Neugier in Sachen Geschichte, sondern auch die ein oder andere prachtvolle Immobilie. Diese Immobilien sind grundsätzlich viel imposanter als unsere modernen Häuser, da man früher, wenn man in der Stadt lebte, keine Kosten gespart hat um das größte, schönste Haus zu besitzen.

Man muss auch bedenken, dass viele Handwerke, welche damals dazu beigetragen haben solche Paläste zu errichten, längst ausgestorben sind – und wenn nicht ausgestorben, dann bekommt man sowieso nicht mehr die gleiche Qualität. Es ist schon interessant, wie damals alles mühselig von Hand gearbeitet wurde, doch genau das brachte auch eine gewisse Diversität mit sich. Heute kauft der 08-15 Bürger ja alles bei Ikea & Co. und alle Wohnungen sehen irgendwie gleich aus.

Viele überlegen sich dann, wie es wohl wäre in so einem eleganten, alten Haus zu leben. Natürlich gibt es viele, die eher nach einer Ruine aussehen, als nach einem bewohnbaren Haus. Doch viele wissen nicht, dass der Staat bei der Sanierung unter die Arme greift.

Auch wenn man in so einem ‚Palais‘ wohnt, muss man nicht unbedingt auf die Vorteile der Moderne verzichten. Oft sind solche denkmalgeschützte Gebäude innen sehr modern ausgestattet. Ob Flachbildfernsehr oder Wireless Internet im ganzen Haus – kein Problem selbst in einer Immobilie von 1840. Von der Straße aus, sieht dann alles schön altmodisch aus, doch die Wohnung selbst ist auf den neusten Stand der Technik.

Die alte Fabrik – Platz für die moderne Loft

12. Februar 2013 bm_admin Keine Kommentare

In unserer modernen Welt finden wir immer weniger Platz zum Wohnen. Die Grossstädte sind überbevölkert, Wohnraum wird immer knapper und auch teurer. Da stellt sich die Frage, ob es sich nicht lohnen würde, ältere Gebäude instand zusetzen, um mehr Wohnraum zu gewinnen. Eine berechtigte Frage, da in vielen Städten Gebäude leer stehen oder nicht optimal genutzt werden. Hier ist die Rede von älteren Industriegebäuden oder Gebäuden, die der Staat früher genutzt hat. Viele wissen nicht, dass gerade der Staat bei der Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden viele praktische Vergünstigungen anbietet.

Wer kann sich das nicht vorstellen, ein altes, backsteinernes Lagerhaus umzuwandeln in eine moderne Loft mit raffiniertem Innendesign. Denn es muss nicht immer im Stil vergangener Zeiten renoviert werden – auch wenn die Fassade aussieht wie aus dem vergangenen Jahrhundert, kann man innen alles modern und auf dem neusten Stand der Technik einrichten.

Dass wir so viele schöne ältere Gebäude in unseren Städten zu stehen haben, kann deshalb zu unseren Gunsten genutzt werden. Ein Vorteil bei diesen denkmalgeschützten Gebäuden ist auf jeden Fall die Lage – meist wurde die Stadt um den historischen Kern gebaut, was wiederum dazu führt, dass die meisten Gebäude sich jetzt einer sehr zentralen Lage erfreuen.

Auch wenn ein Neubau oft bevorzugt wird, hat dieser keine wesentlichen Vorteile gegenüber der Sanierung eines Baudenkmals, zumal das letztere viele Steuervorteile bei der Sanierung bringt und wie schon gesagt, meist eine bessere Lage bietet als neue Gebäude. Es muss auch nicht immer bedeuten, dass neue Gebäude besser ausgestattet sind als Altbauten.

Es lohnt sich allemal, unsere Baudenkmäler zu erhalten und diese an unsere modernen Bedürfnisse anzupassen, denn Backstein ist immer noch schöner als Gipskarton.

Clever vorgehen beim Kauf eines Baudenkmales

11. Februar 2013 bm_admin Keine Kommentare

Wer die Investition in ein Baudenkmal plant, hat sicher schon die Vorteile der günstigen Steuerabschreibung, der Förderungsmöglichkeiten der Sanierungsarbeiten und die großen Einnahmen der Mieten im Blick. Die günstigste Variante des Kaufes eines Baudenkmals ist ein Bauwerk mit möglichst geringen Anschaffungskosten und relativ hohen Modernisierungskosten.

Dabei muss jedoch bedacht werden, dass nicht alle Sanierungsmaßnahmen auch von der Steuer abgesetzt werden können. Die Hauptvoraussetzung ist, dass das Landesdenkmalamt die einzelnen Maßnahmen als zum Erhalt und zur Nutzung des Gebäudes erforderlich deklariert hat und dass die Durchführung der Maßnahmen unter Beachtung des Denkmalschutzes stattfindet. Erst dann darf auch mit den tatsächlichen Baumaßnahmen begonnen werden. Daher überwacht und kontrolliert die zuständige Denkmalbehörde die Sanierung auf die Beachtung des Denkmalschutzes hin. Besonders beachtet werden beispielsweise der Einsatz der richtigen Handwerker, der originalen Baumaterialien, die Fassadenfarbe und -form und die Gestaltung der Fenster.

Einige Modernisierungsmaßnahmen eines Baudenkmals können auch gar nicht von der Steuer abgesetzt werden. Dazu gehören Arbeiten an den Außenanlagen. Alle Maßnahmen, die für den Erhalt erforderlich sind, wie Heizung und Sanitär sind absetzbar. Über unklare Einzelfälle wird im Zweifelsfall die Denkmalbehörde entscheiden und dafür die Bescheinigungen ausstellen. Ein Sonderfall kann sein, dass nicht das gesamte Gebäude, sondern nur ein Teil davon unter Denkmalschutz steht.

Der Staat hat für dieses Jahr einen besondere Fördermaßnahme zur Erhöhung der Energieeffizienz von Gebäuden gestartet. Damit können Hausbesitzer Baumaßnahmen, die die Energieeffizienz ihres Gebäudes erhöhen, mit insgesamt 5.000 Euro bezuschussen lassen. Dazu gehören beispielsweise neue Wärmedämmung oder der Einbau von einer Solaranlage. Dieses neue Förderprogramm kommt natürlich besonders Besitzern von Baudenkmälern zu gute, da die historischen Gebäude nicht auf auf dem modernen energetischen Standard sind.

Sanierung von Baudenkmälern sichert Steuervorteile

7. Februar 2013 bm_admin Keine Kommentare

Baudenkmäler sind nicht nur die derzeit attraktivsten Wohnobjekte mit charmanten Details, großer heller Wohnfläche, zentraler Lage und neuester Ausstattung bei historischer Architektur, sie erzielen auch hohe Mieteinnahmen aus den genannten Gründen.

Die Nachfrage ist so hoch, dass es manchmal gar nicht so einfach ist, das gewünschte Mietobjekt zu finden und dann auch als Mieter angenommen zu werden, die Wartelisten sind lang, die Besichtigungstermine überfüllt. Gerade in Großstädten wie Berlin und Hamburg versucht man dieses Problem mit Wohnungstausch zu lösen. Dabei gibt es in den deutschen Innenstädten immer noch wunderschöne Gebäude, die unbenutzt sind, weil sie in unsaniertem Zustand ein trauriges Dasein fristen. Doch kann ein Investor, wenn er sich entscheidet, ein solches Baudenkmal zu kaufen und zu sanieren und so einen Beitrag zur Erhaltung baugeschichtlicher Objekte zu leisten, neben den günstigen Konditionen der Vermietung von einigen Steuervorteilen profitieren.

c flickr: La Citta VitaDie Kosten für die Sanierungsarbeiten an einem Baudenkmal können als Abschreibung abgesetzt werden. Acht Jahre lang kann also ein Investor neun Prozent und in den folgenden 4 Jahren 7 Prozent für Modernisierungskosten des Baudenkmals steuerlich geltend machen. Damit können die Sanierungsarbeiten mitfinanziert werden, aber auch andere Kosten gedeckt werden, zum Beispiel Neuanschaffungskosten für neue Fenster oder Türen oder sanitäre Anlagen.

Natürlich müssen alle neuen Bauelemente in Einklang mit den Vorschriften der zuständigen Denkmalbehörde sein. Diese prüft und überwacht die Baumaßnahmen in Bezug auf Einhaltung der Regelungen und stellt zudem die Bestätigung der Notwendigkeit der Maßnahmen zum Erhalt des Denkmals aus. Außerdem können Abschreibungen der Anschaffungskosten des Gebäudes geltend gemacht werden. 40 Jahre lang beträgt die Abschreibung 2,5 Prozent bei einem Baujahr bis 1924 und 50 Jahre lang zwei Prozent nach dem Baujahr 1925. Das betrifft die anteiligen Anschaffungskosten des Gebäudes, aber nicht die anteiligen Kosten für das Grundstück.

(Foto: flickr: La Citta Vita)

Sonderabschreibungen für Baudenkmäler

4. Februar 2013 bm_admin Keine Kommentare

Nicht nur um Kultur und Geschichte zu erhalten, ist es eine gute Idee, in ein Baudenkmal zu investieren. Es hat sich auch erwiesen, dass dabei die Steuersparvorteile sehr günstig sind. Wird ein Gebäude vom zuständigen Landesdenkmalamt als Baudenkmal deklariert, so stehen dem Besitzer des Baudenkmals eine Reihe an steuerlichen Vergünstigungen offen.

Wenn ein Besitzer eines Baudenkmales dieses vermietet, kann er erhöhte Abschreibungen vornehmen. Wenn das Gebäude selbst bewohnt oder genutzt wird, können die Besitzer zudem von einem erhöhten Sonderausgabenabzug profitieren.

Für die erhöhte Absetzung von der Steuer müssen jedoch auch Sanierungsmaßnahmen an dem denkmalgeschützten Gebäude vorgenommen werden. Natürlich müssen diese Maßnahmen genauestens mit den Regelungen des Denkmalschutzes der zuständigen Behörde des Bundeslandes in Einklang sein. Das heißt, diese Baumaßnahmen sollten ausdrücklich der Erhaltung des Baudenkmales dienen und erforderlich für dessen Nutzung sein. Die Notwendigkeit der Baumaßnahmen sollte von der zuständigen Denkmalbehörde bescheinigt werden und in Abstimmung mit ihr durchgeführt werden. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, können die erhöhten Absetzungen in den ersten 8 Jahren jeweils 9 Prozent und in den folgenden vier Jahren 7 Prozent der Herstellungs- und Anschaffungskosten betragen.

Nicht nur die Steuervorteile machen die Investition in ein Baudenkmal so attraktiv, sondern zudem die tolle Wohnqualität und die Sicherheit einer langfristigen Kapitalanlage. Nach wie vor sind Altbauten die beliebtesten Wohnobjekte in den Innenstädten und erzielen daher hohe Mieteinnahmen.