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Denkmalschutz zum Erhalt von Baudenkmälern

25. Januar 2013 bm_admin

Der Denkmalschutz ist in Deutschland für die Erhaltung historischer Stadtzentren essentiell. Er regelt, welche historischen Gebäude den Status eines Baudenkmales erhalten und somit als erhaltenswertes städtebauliches Kulturgut gelten. Erhält ein Gebäude den ehrenwerten Status Baudenkmal ist es durch viele Vorteile ausgezeichnet und durch einige Paragrafen in seinem Fortbestehen geschützt. Die Erhaltung eines Kulturdenkmales ist Pflicht.

Die Landesdenkmalämter der 16 Länder, also der Ämter, die in jedem Bundesland den Denkmalschutz und die Statusvergabe regeln, haben alle ähnliche Richtlinien zur Vergabe und zum Erhalt von Kulturdenkmälern. Besonders wichtig ist für die Experten in den Landesdenkmalämtern die Einordnung der historischen Bauten in Epoche und Stil und die Einschätzung der Schäden, welche verpflichtend reguliert werden müssen. Alle Baumaßnahmen, die ein Bauherr, Besitzer oder Investor eines Baudenkmals nun zur Restauration und Sanierung vornehmen möchte, werden streng vom zuständigen Denkmalamt überwacht.

Jedes Bundesland hat sein eigenes „Gesetz zum Schutz und Pflege der Kulturdenkmale“, sie ähneln sich jedoch in ihren Gesetzen und Paragraphen. Die Landesdenkmalämter regeln die Durchführung von Förderprogrammen und entscheiden über die Vergabe von Zuwendungen zur Erhaltung und Pflege der Kulturdenkmäler. Sie sind es auch, die die Kulturdenkmäler in öffentliche Verzeichnisse eintragen, worauf sie den Zustand des jeweiligen Baudenkmals erheben und festhalten und eventuelle Wandmalereien und die spezifische Architekturoberfläche festhalten.

Die Paragraphen der Richtlinien der Denkmalschutzgesetze umfassen Regelungen zur Sanierung und der Energieeffizienz an einem Baudenkmal. Wer also an seinem Baudenkmal eine neue Wärmedämmung, eine Solarenergieanlage oder z.B. Isolierglas anbringen möchte, muss dies stets in Übereinstimmung mit dem Denkmalschutz durchführen.

(Foto flickr: Lars Gebauer)

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