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Leben wie die Urgroßeltern

27. Dezember 2012 bm_admin

Es sind nicht wenige, die Städtereisen unternehmen, um die besonderen und vielfältigen Architekturstile zu bewundern. Denn egal, wo man hinschaut, sieht man die Juwelen dieser bemerkenswerten Form der Kunst als Denkmäler vergangener Epochen, welche die Prachtboulevards der Großstädte umsäumen. Und überall werden sie gepflegt und restauriert. Auch in Deutschland gibt es, trotz der Zerstörung durch den zweiten Weltkrieg, noch viele denkmalgeschützte Häuser, welche das Interesse der Kunstliebhaber (und nicht nur) erwecken.

Zwar obliegt die Pflicht der Pflege und Wiederinstandsetzung dem Eigentümer, der Staat greift diesem aber durch Steuervergünstigungen und weitere Unterstützungsarten unter die Arme, um die finanziellen Bürden zu erleichtern und den Erhalt schmackhaft zu machen. Solche Anreize führen dazu, dass immer mehr Gebäude instand gesetzt werden und mit modernster Technik exklusiven Wohnraum für Interessenten bieten. Die Spukgeister aus alten Schlössern wurden vertrieben und ihr Platz wurde von einer wunderschönen, wohnlichen Atmosphäre eingenommen – von neuzeitlichem Geist.

Immer mehr Menschen lassen sich in den Bann vergangener Zeiten ziehen und verfolgen die Geschichte, die von diesen Häusern Jahrhunderte lang bewahrt wurde und nach und nach wieder ans Licht kommt. Die alten Wände waren Zeugen von Freude und Traurigkeit, von Liebe und Hass – Niemand ist mehr da, der diese Geschichten noch erzählen kann, nur die alten, stummen Zeugen wissen, was damals so passierte. Die Zeit, in der sie erbaut wurden, mit Straßenlaternen und Kutschen vor dem Eingang, ist längst vorbei – aber jene sentimentale Seite, weckt in uns die Sehnsucht nach Vergangenem, nach dem Leben unserer Urgroßeltern , welches wir nur aus Geschichten kennen.

(Foto flickr:mueritz)

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