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Architekturkunstwerke erhalten mit dem Denkmalschutz

25. Oktober 2012 bm_admin

Der Denkmalschutz wird gesetzlich durch die Länder geregelt. Jedes Bundesland in Deutschland hat jeweils ein eigenes Denkmalschutzgesetz, jedoch mit einem gemeinsamen Nenner: Die Erhaltungspflicht dieser Gebäude wird auf den Eigentümer oder dessen Vertretungsberechtigen übertragen und zwar im Rahmen des Zumutbarem.

Wie weit das Zumutbare geht, wird unterschiedlich ausgelegt. Fakt ist je nach Bedarf und Größe werden Sanierungsmaßnahmen von den Städten und Kommunen bezuschusst. Sollte der Eigentümer über keine Mittel für die von der städtischen Denkmalschutzbehörde festgestellten notwendigen Instandsetzungsarbeiten verfügen, so werden die Kosten von der Gemeinde übernommen und dem Eigentümer weiter verrechnet. Meistens sind die Gemeinden auch dazu bereit, diese geschuldeten Summen in einem Darlehen umzuwandeln, so dass der Eigentümer sie in Raten abzahlen kann. Wenn sich jedoch dieser verweigert, die Kosten für die durchgeführten Arbeiten in Rahmen eines Denkmalschutz Erhaltungsprogramms zu übernehmen, so kann es zur Enteignung führen.

Dies sind lediglich einige der den Denkmalschutz betreffenden gesetzlichen Maßnahmen. Die komplette Rechtslage ist natürlich viel umfassender als die hier beschriebene Situationen, wichtig ist jedoch die Erkenntnis, dass Denkmalschutz eine ernst zu nehmende Angelegenheit ist und für alle die Pflicht mit sich bringt, Gebäude, die durch ihre Architektur, ihr Alter oder ihre Bedeutung in der Geschichte, etwas darstellen, für zukünftige Generationen zu erhalten. Viele wunderschöne Häuser wurden bereits durch den zweiten Weltkrieg zerstört, umso wichtiger ist es, die noch erhaltenen zu schützen. Solche Architekturkunstwerke schmücken mit ihrer Schönheit noch viele Innenstädte und halten die Geschichte lebendig. Ganze Straßenzüge stehen heute Zeugnis für die Baukunst vergangener Epochen. Daran sollten sich auch unsere Enkel erfreuen.

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