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Sanierungskostenanteil bei Denkmalimmobilien: Steuerlich profitieren

28. August 2012 Administrator

Denkmalimmobilien überzeugen durch ihren unvergleichlichen Charme – doch nicht nur die architektonischen Besonderheiten überzeugen: Auch die Steuervorteile, die mit unter Denkmalschutz stehenden Immobilien einhergehen, sprechen für den Erwerb eines historischen Objekts.

Ist eine Immobilie als Denkmal klassifiziert, so lassen sich die Sanierungskosten des Objekts – ob Eigentumswohnung oder Herrenhaus, Loft oder Villa – steuerlich geltend machen. Alle Kosten für die Sanierung sind als Werbungskosten anerkannt. Oftmals erweist sich eine Sanierung als äußerst umfangreich: Lediglich die Fassaden des Objekts bleiben bestehen, während alles andere modernisiert wird, um einem modernen und zeitgemäßen Wohn- und Lebensstil Rechnung zu tragen.

Damit einher geht ein hoher Sanierungskostenanteil. Diesen können Kapitalanleger, die die Denkmalimmobilie weiter vermieten, über acht Jahre lang mit jeweils neun Prozent p.a. und weitere vier Jahre mit jeweils sieben Prozent p.a. geltend machen. Wer die Immobilie selbst nutzt, kann die Sanierungskosten über zehn Jahre hinweg mit jeweils neun Prozent p.a. abschreiben. Je höher der Sanierungskostenanteil einer Denkmalimmobilie, umso höher sind auch die Werbungskosten, aus denen sich die steuerlichen Vorteile ableiten.

Der Sanierungskostenanteil liegt bei einem Baudenkmal in der Regel zwischen 60 und 80 Prozent. Um die Kosten steuerlich anerkennen zu lassen ist es allerdings zwingend notwendig, dass das Sanierungsobjekt auch von offizieller Seite als Baudenkmal klassifiziert wurde.

 

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