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Denkmalimmobilien: Eine gute Finanzplanung ist wichtig

11. Juli 2012 Administrator

Die meisten Immobilien werden von ihren Käufern fremdfinanziert. Oftmals wird nur ein geringer Anteil des Kaufpreises inklusive Nebenkosten durch Eigenkapital gedeckt – für die wesentliche Summe wird in der Regel ein Bankkredit in Anspruch genommen. Die derzeit niedrigen Zinsen bieten guten Gelegenheiten zum Kauf einer Denkmalimmobilie und lassen die monatliche Kreditbelastung auch bei höheren Summen vielerorts unter den üblichen Mietpreisen liegen. Dennoch gilt: Grundsätzlich sollten Immobilienkäufer verschiedene Kreditangebote vergleichen, um die Finanzierung auf eine sichere Grundlage zu stellen.

Vor dem Vergleich der Finanzierungsangebote muss zunächst der notwendige Finanzierungsbedarf geklärt werden. Dabei sollte nicht nur der Kaufpreis als solcher berücksichtigt werden, auch die Nebenkosten, die beim Kauf anfallen, sollten beachtet werden. Speziell bei Denkmalimmobilien fließen außerdem in den Finanzierungsbedarf die Kosten für eine eventuell notwendige Sanierung mit ein.

Die Höhe der Kaufnebenkosten wird häufig unterschätzt. Enthalten sind hierin die Grunderwerbssteuer ebenso wie die Notargebühren als auch die Verwaltungskosten, die für die Eintragung im Grundbuch anfallen. Wird die Denkmalimmobilie über einen Makler erworben, so fällt für diesen außerdem eine Maklercourtage an. Je nach Immobilie können sich die Kaufnebenkosten auf bis zu 10 Prozent des Kaufpreises belaufen.

Auch die Sanierungskosten sind nicht zu unterschätzen: Gerade bei Denkmalimmobilien besteht häufig ein höherer Sanierungsbedarf, der finanziell gedeckt werden muss. Hier können aber möglicherweise spezielle Förderprogramme in Anspruch genommen werden, die eine besonders günstige Finanzierung möglich machen. Neben Förderdarlehen können häufig auch Zuschüsse für die Sanierung beantragt werden.

 

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