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Denkmalimmobilien mit Photovoltaik sind möglich

11. Juni 2012 Administrator

Solaranlagen liegen im Trend – verbinden sie doch die Möglichkeit, einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten damit, die Energiekosten maßgeblich zu senken. Bei Denkmalimmobilien lässt sich das Projekt Solaranlage allerdings schwerer umsetzen – Grund sind die strengen Denkmalschutzbestimmungen, welche bei einer Arbeit am Gebäude beachtet werden müssen. Bereits mehrfach mussten Eigentümer bereits installierte Anlagen infolge eines Gerichtsbeschlusses wieder abbauen. Doch es geht auch anders: Wer strategisch vorgeht, kann auch auf einer Denkmalimmobilie eine Solaranlage realisieren.

Um eine Solaranlage auf dem Dach einer Denkmalimmobilie durchzusetzen, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Eigentümer und Denkmalschutzbehörde erforderlich. Hier führen vor allem Argumente zum Klimaschutz zum Erfolg. Wird die denkmalprägende Optik nur minimal beeinträchtigt, kann eine Solaranlage durchaus integriert werden.

In der Regel gilt: Nicht mehr als 10% der denkmalgeschützten Dachfläche dürfen mit Solarzellen bedeckt werden. In der Praxis jedoch zeigt sich, dass die Flächenbegrenzung häufig unnötig ist und auch größere Anlagen auf harmonische und ästhetische Weise in das Objektbild integriert werden können, sodass der Charakter der Immobilie weiterhin erhalten bleibt. Die enge Zusammenarbeit zwischen Eigentümer und Behörde kann so manche Türe öffnen und auch Ausnahmen möglich machen.

 

 

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