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Sichere Finanzplanung: Instandhaltungsrücklage bei Denkmalimmobilien

31. Mai 2012 Administrator

Denkmalimmobilien stellen eine sichere Art der Kapitalanlage dar. Auf der vermeintlichen Sicherheit sollten sich Anleger allerdings nicht ausruhen, sondern mit einer Instandhaltungsrücklage auch auf lange Sicht hin für finanzielle Sicherheit sorgen.

 

Wie auch bei andern Immobilien, so können sich auch bei denkmalgeschützten Immobilien unvorhergesehene Kosten ergeben, die für die Reparatur und Instandhaltung des Objektes anfallen. Selbst dann, wenn die Denkmalimmobilie in gut saniertem Zustand erworben wurde, empfiehlt es sich, gleich von Anfang an in eine Instandhaltungsrücklage zu investieren.

 

Als Instandhaltungsrücklage wird regelmäßig ein bestimmter Geldbetrag beiseitegelegt, der bei Bedarf die Folge-Investitionen an einem Gebäude abdeckt. Schäden an der Immobilie können aus der Rücklage heraus schnell behoben werden – die Rücklage vermeidet eine finanzielle Notlage aus unvorhergesehenen Kostenaufkommen heraus. So können beispielsweise auch Schäden, die sich plötzlich durch Abnutzung oder Witterung ergeben, unkompliziert behoben werden.

 

Wohnungseigentümer sind gesetzlich dazu verpflichtet, eine Instandhaltungsrücklage zu bilden. Die Höhe ist allerdings nicht festgelegt, lediglich eine „angemessene“ Rücklage wird verlangt. Doch nicht nur Wohnungs-, auch Hausbesitzer sollten eine Instandhaltungsrücklage bedenken und diese auch bei der Finanzierung der Immobilie und der Planung der monatlichen Belastung mit berücksichtigen.

 

Die Instandhaltungsrücklage ist steuerlich nicht absetzbar. Da sie auch nicht zu den umlagefähigen Nebenkosten zählt, lässt sich die Rücklage auch nicht auf eventuelle Mieter umlegen.

Dennoch bietet die Rücklage andere Vorteile – vor allem die hohe Planungssicherheit steht dabei im Vordergrund. Auch unerwartete Schäden können über die gebildete Rücklage ohne Probleme behoben werden und stellen den Eigentümer im Falle eines Falles nicht vor ein unlösbares Finanzproblem.

 

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