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Definition von Denkmalimmobilien

7. August 2011 Administrator

Denkmalimmobilien sind attraktive Kapitalanlagen, die nicht nur eine ansehnliche Rendite einbringen können, sondern auch mit einer hohen Wohnqualität einhergehen. Doch längst nicht jedes alte Gebäude zählt als Denkmalimmobilie. Wer vorhat, sich eine denkmalgeschützte Immobilie anzuschaffen, sollte deshalb genau prüfen, ob das gewünschte Objekt tatsächlich als Denkmalimmobilie deklariert wurde. Ansonsten gelten nämlich auch die attraktiven steuerlichen Vorzüge nicht.

Ein Denkmal ist per Gesetz definiert. Der Artikel 1 des deutschen Denkmalschutzgesetzes bezeichnet Denkmäler als „…vom Menschen geschaffene Sachen oder Teile davon aus vergangener Zeit, deren Erhaltung wegen ihrer geschichtlichen, künstlerischen, städtebaulichen, wissenschaftlichen oder volkskundlichen Bedeutung im Interesse der Allgemeinheit liegt.“

Unter Denkmalschutz stehen ganze Gebäude oder auch nur Einzelheiten

Letztendlich bestimmen die Ämter für Denkmalpflege darüber, ob ein historisches Gebäude als Denkmal gilt oder nicht. Sie stellen einzelne Objekte genau auf den Prüfstand und analysieren, ob diese als schützenswert einzustufen sind. Auch Vorschlägen von Bürgern wird dabei nachgegangen. Das gesamte Gebäude wird begutachtet – in seiner Gesamtheit, als auch in den einzelnen Details wie Putz, Stuck, Fenster, Dach, Türen oder Malereien. Werden spezielle Dinge als erhaltenswert eingestuft, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das gesamte Gebäude unter Denkmalschutz gestellt wird. Nicht immer ist es jedoch das gesamte Objekt: Auch lediglich Einzelheiten werden so manches Mal unter Denkmalschutz gestellt.

Auch Wohngebäude stehen unter Denkmalschutz

Längst sind es nicht nur die beeindruckenden Schlösser oder Kirchen, die unter Denkmalschutz fallen. Auch Wohngebäude aus verschiedenen Epochen werden als denkmalgeschützte Immobilien eingestuft, wenn sie als bedeutendes Zeugnis längst vergangener Zeiten gelten.

Viele Menschen gehen davon aus, dass Denkmalimmobilien grundsätzlich ein hohes Alter aufweisen. Das ist jedoch nicht immer so: Ein Denkmal ist nicht zeitlich definiert. So kann es auch sein, dass Objekte unter Denkmalschutz stehen, die beispielsweise erst in den 1940er oder 1950er Jahren erbaut wurden.

 

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