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Denkmalimmobilien versichern: Wohngebäudeversicherung ist unverzichtbar

27. Juni 2011 Administrator

Denkmalgeschützte Immobilien bieten nicht nur eine hohe Wohnqualität – sie dienen gleichzeitig auch als materielle Absicherung und Altersvorsorge. Entsprechend müssen Immobilienbesitzer ihre Objekte auch versichern, in manchen Regionen sind Wohngebäudeversicherungen sogar gesetzlich vorgeschrieben.

Die Wohngebäudeversicherung sichert die Denkmalimmobilie gegen verschiedene Gefahren ab: Dazu zählen etwa Feuerschäden, Schäden durch Hagel oder Sturm oder auch Wasserschäden. Darüber hinaus können weitere Leistungen individuell in den Versicherungsvertrag integriert werden, zum Beispiel die Absicherung gegen Erdbeben oder Erdrutsche, Lawinen oder Überschwemmungen. Die Versicherung schützt vor den finanziellen Folgen vieler Einzelgefahren, das Leistungspaket kann je nach Region, Immobilie und persönlichen Präferenzen zusammengestellt werden.

Nicht nur der Gesetzgeber schreibt die Wohngebäudeversicherung oftmals zwingend vor, auch viele Banken sehen die Versicherung der Denkmalimmobilie als obligatorischen Bestandteil einer Finanzierung an. Nicht zuletzt gilt es aber auch, damit die persönlichen Ressourcen zu schützen: Ein Elementarschaden kann den finanziellen Ruin eines Immobilienbesitzers bedeuten, wenn dieser nicht entsprechend versichert ist.

Bei Vermietung der denkmalgeschützten Immobilie können auch Mietausfälle, die in Folge eines Schadens am Gebäude entstehen, mit versichert werden. Dann kommt die Versicherung im Schadensfall für die ausgefallenen Mietzahlungen auf. Immobilienbesitzer, die ihre Denkmalimmobilie selbst bewohnen, können sich von der Versicherung eine vorübergehende Ersatzunterkunft bezahlen lassen, bis das eigene Objekt wieder bewohnbar ist. Hier existieren jedoch zwischen den Versicherungen Unterschiede – etwa in der Festlegung des Zeitraums, für welchen eine Ersatzunterkunft oder Mietausfälle übernommen werden.

Versichert wird in der Wohngebäudeversicherung die Denkmalimmobilie mit sämtlichen fest eingebauten Gegenständen, so sind beispielsweise auch Einbauküchen oder Teppichböden in den Versicherungsvertrag integriert. Ob auch das Außengelände oder der Carport auf dem Grundstück mit versichert sind, ist unterschiedlich und sollte vor Abschluss einer Versicherung genau geklärt werden.

Die Kosten für eine Wohngebäudeversicherung hängen von verschiedenen Faktoren ab: So richtet sich die Beitragshöhe etwa nach dem aktuellen Wiederaufbauwert der Denkmalimmobilie, nach der Bauweise und dem jeweiligen Standort, als auch nach den Leistungen, die der Versicherungsvertrag umfasst. Massivhäuser sind günstiger zu versichern als Häuser in Leichtbauweise, die beispielsweise aus Holz bestehen oder ein Reetdach besitzen. Für Objekte, die in besonders sturm- oder lawinengefährdeten Gebieten stehen, müssen Immobilienbesitzer mit höheren Kosten rechnen. Ein sorgfältiger Vergleich der zahlreichen Versicherungsangebote im Vorfeld lohnt sich, um die richtige Entscheidung zu treffen.

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