Archiv

Artikel Tagged ‘Standortanalyse’

Denkmalpflege bedeutet Tradition erhalten

7. Juni 2013 Keine Kommentare

Im Denkmalschutz müssen Staat und Privatwirtschaft zusammen arbeiten, da diese Mammut-Aufgabe nicht von einer der beiden Parteien auf einmal gestemmt werden kann. Eine Investition in denkmalgeschützte Gebäude kann jederzeit als rentable und gute Investition angesehen werden die zur Nachhaltigkeit in unserer Gesellschaft beiträgt, dem Eigentümer und Sanierer hohe Mietrenditen durch attraktiven Wohnraum verspricht und auf lange Sicht zur Erhaltung kultureller Schätze unabdingbar geworden ist. Mehr…

Denkmalschutz – der Schutz unserer Kulturgeschichte

17. April 2013 Keine Kommentare

Wer an Denkmalschutz denkt, der denkt zumeist an die Erhaltung großer Bauwerke wie Kathedralen, Kirchen oder Schlösser. Der Denkmalschutz geht allerdings bei Weitem darüber hinaus und beschäftigt sich heutzutage vor allem mit der Erhaltung unserer Innenstädte und ihrer Bauten aus den Jahrhunderten unserer Kulturgeschichte. Hier entsteht durch Sanierung moderner und großzügiger Wohnraum, der in Neubauten schon aufgrund der niedrigen Deckenhöhen niemals zur Verfügung gestanden hätte. Auch das Wohnraumproblem der immer voller werdenden Innenstädte wird durch die Altbausanierung und die Instandhaltung der Wohnbauten zu einem großen Teil gelöst.

Diese Aufgabe liegt einerseits beim Staat, der – sofern er nicht selbst staatliches Eigentum saniert – differenzierte Förderprogramme und Abschreibungsmöglichkeiten zur Verfügung stellt um den Denkmalschutz auch für Investoren aus der Privatwirtschaft lukrativ zu gestalten. Durch die Nutzung dieser Programme und Abschreibungsmöglichkeiten wird eine fachgerechte und umfassende Sanierung erschwinglich und es wird nicht nur wertvolle Bausubstanz erhalten, sondern es entsteht begehrter und damit lukrativer Wohnraum in Lagen, die mit jedem weiteren Jahr – aufgrund immer stärkerer Nachfrage – wertvoller und lukrativer für Vermieter und Hauseigentümer werden.

Es kann sich also durchaus lohnen sich auf dem Markt für denkmalgeschützte und sanierungsbedürftige Gebäude umzusehen, ganz gleich ob als Wohnobjekt oder Geldanlage. Es gibt kaum einen anderen Investmentsektor der im Moment so hohe Gewinne verspricht wie der des Denkmalschutzes.

Denkmalschutz ist durch staatliche Förderprogramme einerseits und durch die wirklich attraktive Wohnraumgestaltung andererseits (zum Beispiel bei den Gründerzeitbauten unserer Städte mit hohen Decken und feinstem Stuck) ein wirklich lohnendes und wichtiges Instrument für private Wohnrauminvestoren geworden. Nach der aufwändigen Sanierung, die zu erheblichen Teilen durch die Förderprogramme mitfinanziert wird, kann der Sanierer hier durch Mieteinnahmen eine lukratives Geschäft erzielen.

 

 

Tipps für den Kauf von Denkmalschutz-Immobilien

Denkmalschutz-Immobilien sind eine Investition in die Geschichte der Baukunst – und zugleich in die persönliche Zukunft. Damit die Denkmalimmobilie als Kapitalanlage hält, was sie verspricht, sollten Sie allerdings einige Punkte bei der Auswahl und dem Kauf eines Objekts beachten:

 

 

 

  • Die Lage ist das wichtigste Kaufkriterium: Setzen Sie auf einen entwicklungsfähigen Standort und achten Sie im Vorfeld auf eine gute und möglichst langfristige Vermietbarkeit.
  • Investieren Sie in hochwertige Denkmalimmobilien: Qualität zahlt sich aus und wird Ihnen finanziell Freude bereiten. Ein guter Berater – unabhängig vom Bauträger – ist Gold wert, wenn es um die Auswahl einer hochwertigen denkmalgeschützten Immobilie geht.
  • Vergeben Sie den Sanierungsauftrag an einen erfahrenen Bauträger – am besten an einen, der auf Denkmalimmobilien spezialisiert ist. Lassen Sie sich aussagekräftige Referenzen zeigen.
  • Entscheiden Sie sich für eine kompetente Hausverwaltung.
  • Setzen Sie sich bei der Auswahl Ihrer Denkmalimmobilie ein klares Investitionsziel und weichen Sie nicht spontan davon ab. Achten Sie darauf, dass Ihr Objekt in einem ausgewogenen Preis-Leistungsverhältnis steht und Ihre finanziellen Mittel nicht übersteigt.
  • Sparen Sie die steuerliche Erstattung durch Ihre Denkmalimmobilie zusätzlich an: So sind Sie auf auftretende Investitionskosten gut vorbereitet.
  • Sichern Sie Ihre Finanzierung langfristig ab: Gerade die derzeit niedrigen Zinsen bieten es förmlich an, langjährige Zinsbindungen einzugehen. So senken Sie das Zinsänderungsrisiko und beugen einer in ein paar Jahren weitaus höheren Kreditbelastung durch steigende Zinsen vor.
  • Passen Sie die Ausstattung Ihrer Denkmalimmobilie deren Zweck an. Wenn Sie die Immobilie vermieten, setzen Sie nicht auf außergewöhnliche Designs – nicht jeder mag ein rotes Badezimmer oder eine grellgrüne Küche, auch wenn Sie Ihnen vielleicht gefallen mögen.

 

Investition in Denkmalimmobilien: B- und C-Städte bieten gute Aussichten

Die Investition in Immobilien lohnt sich – nicht nur in den wichtigsten Großstädten Deutschlands. Wie neue Studien ergeben, bieten oftmals sogar B- und C-Städte ein besseres Rendite-Risiko-Verhältnis als A-Städte.  So liegen die Renditen bei gleichem Risiko gleich oder höher.

 

Deutsche Städte wurden von der BulwienGesa AG nach ihrer Bedeutung für den internationalen und nationalen Immobilienmarkt in vier Klassen unterteilt. Das Analysehaus vergibt die A-Note an die international und national wichtigsten deutschen Zentren, die in allen Segmenten große und funktionsfähige Märkte vorweisen können. Als B-Städte werden Großstädte mit nationaler und regionaler Bedeutung bezeichnet, die C-Städte weisen eine regionale und eingeschränkt nationale Bedeutung auf. In die D-Kategorie fallen Städte, deren Bedeutung sich als kleiner Standort auf das direkte Umland bezieht und deren Marktvolumen und Umsatz entsprechend gering ausfallen.

 

Wie Studien zeigen, hängt das Chancen-Risiko-Verhältnis von Immobilien und Denkmalimmobilien nicht unmittelbar von der geografischen Lage der Städte ab. Unterschiede zwischen Nord- und Süd- bzw. Ost- und Westdeutschland fallen zunehmend weniger ins Gewicht. Vielmehr sind es die jeweils wirtschaftlichen Besonderheiten, die entscheidend sind. Investoren, die nicht mehr mit vielen anderen um die besten Objekte in den Metropolen konkurrieren möchten, sind mit Kapitalanlagen in B- und C-Städten gut beraten. Sie entscheiden sich damit für sichere Alternativen, die ein hohes Aufwärtspotenzial bieten.

 

Nicht immer lässt sich jedoch das gewünschte Objekt in entsprechender Lage finden: In B- und C-Städten sind gerade große Investitionsobjekte seltener. Auch sind B- und C-Städte weniger liquide als A-Städte, dafür sind die Immobilien dort auch geringeren Preisschwankungen ausgesetzt.

 

Risikoarme Immobilien in zentraler Lage finden sich nicht nur in den sieben Metropolen Deutschlands, sondern auch in vielen attraktiven Mittelstädten im gesamten Bundesgebiet. Investition Baudenkmal hilft Investoren bei der Vermittlung von Denkmalimmobilien und steht Interessenten auch beratend bei der Auswahl und rund um das Thema denkmalgeschützte Immobilien zur Seite.