Denkmalschutz – die Erhaltung der Architekturkunst
In unserer sehr zweckgebundenen Architekturwelt der Wohnbebauung des 21. Jahrhunderts fehlen Mittel, Zeit und Interesse der Bauherren auf Ornamente, Stuck und Großräumigkeit zu achten. Heutzutage bauen wir viel pragmatischer und daher ist es eine der großen Aufgaben, die Baukultur der Vergangenheit zu erhalten, zu sanieren und zweckgebunden weiter zu nutzen.
Spaziert man heute durch ostdeutsche Städte wie Dresden oder Leipzig so kann man erkennen, dass sich hier in den letzten Jahren seit dem Mauerfall gerade in Punkto Denkmalschutz einiges getan hat. Wurde in der DDR vielleicht gerade noch die Fassade instand gehalten, so standen große Teile der wunderschönen Gründerzeitbebauungen der Innenstädte zur Wendezeit kurz vor dem Verfall. Was schon verfallen war, wurde in der DDR abgerissen und durch den sozialistischen Einheitswohnblock ersetzt – ein Kontrast der widerspiegelt, wie wichtig kulturerhaltende Maßnahmen wie der Denkmalschutz für uns alle sind.
Diese Aufgabe liegt einerseits beim Staat, der – sofern er nicht selbst staatliches Eigentum saniert – differenzierte Förderprogramme und Abschreibungsmöglichkeiten zur Verfügung stellt um den Denkmalschutz auch für Investoren aus der Privatwirtschaft lukrativ zu gestalten. Durch die Nutzung dieser Programme und Abschreibungsmöglichkeiten wird eine fachgerechte und umfassende Sanierung erschwinglich und es wird nicht nur wertvolle Bausubstanz erhalten, sondern es entsteht begehrter und damit lukrativer Wohnraum in Lagen, die mit jedem weiteren Jahr – aufgrund immer stärkerer Nachfrage – wertvoller und lukrativer für Vermieter und Hauseigentümer werden. Es kann sich also durchaus lohnen sich auf dem Markt für denkmalgeschützte und sanierungsbedürftige Gebäude umzusehen, ganz gleich ob als Wohnobjekt oder Geldanlage. Es gibt kaum einen anderen Investmentsektor, der im Moment so hohe Gewinne verspricht wie der des Denkmalschutzes.

Die Landesdenkmalämter der 16 Länder, also der Ämter, die in jedem Bundesland den Denkmalschutz und die Statusvergabe regeln, haben alle ähnliche Richtlinien zur Vergabe und zum Erhalt von Kulturdenkmälern. Besonders wichtig ist für die Experten in den Landesdenkmalämtern die Einordnung der historischen Bauten in Epoche und Stil und die Einschätzung der Schäden, welche verpflichtend reguliert werden müssen. Alle Baumaßnahmen, die ein Bauherr, Besitzer oder Investor eines Baudenkmals nun zur Restauration und Sanierung vornehmen möchte, werden streng vom zuständigen Denkmalamt überwacht.
Viele dieser Gebäude, an denen der Zahn der Zeit heftig genagt hat, brauchen Hilfe, um wieder im Glanze vergangener Zeiten zu erstrahlen. Eine Grundsanierung ist genauso notwendig wie die Wiederherstellung kleiner aber wichtiger Details. Mit der Übernahme einer so wichtigen Aufgabe gehen Bauherren einen langen aber erfolgreichen Weg, der am Ende mit dem Erhalt einer wertvollen Immobilie gekrönt wird. Jeder Besitzer einer
Zwar obliegt die Pflicht der Pflege und Wiederinstandsetzung dem Eigentümer, der Staat greift diesem aber durch Steuervergünstigungen und weitere Unterstützungsarten unter die Arme, um die finanziellen Bürden zu erleichtern und den Erhalt schmackhaft zu machen. Solche Anreize führen dazu, dass immer mehr Gebäude instand gesetzt werden und mit modernster Technik exklusiven Wohnraum für Interessenten bieten. Die Spukgeister aus alten Schlössern wurden vertrieben und ihr Platz wurde von einer wunderschönen, wohnlichen Atmosphäre eingenommen – von neuzeitlichem Geist.
Lassen Sie uns mit dem Duden anfangen. Was ist ein Denkmal? Der Duden sagt: “erhaltenes [Kunst]werk, das für eine frühere Kultur Zeugnis ablegt”. Schon drei Wörter die wir uns merken müssen: Kunstwerk, Kultur und Zeugnis. Allesamt beschreiben sie etwas, das niemandem verborgen bleiben soll.
Die private Altersvorsorge wird in Deutschland immer wichtiger. In einer Zeit, in der die gesetzliche Rente gerade für jüngere Generationen nicht mehr sicher ist und zum Erhalt des gewohnten Lebensstandards im Alter nicht mehr ausreichen wird, ist es wichtig, privat entsprechend vorzusorgen. Je früher mit dem Aufbau einer Altersvorsorge begonnen wird, umso niedriger ist der monatliche bzw. jährliche finanzielle Aufwand, um bis zum Eintritt ins Rentenalter ein solides finanzielles Polster aufgebaut zu haben.


Kapitalanlagen müssen dem jeweiligen Ziel des Anlegers entsprechen. Neben kurz- und mittelfristigen Geldanlagen, die bei Bedarf schnell zur Verfügung stehen, ist es auch wichtig, die Zukunft langfristig abzusichern. Dafür eignen sich